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Veranstaltung

Schweigemarsch in Bydgoszcz

Zum zweiten Mal hat eine Delegation von PLUS, Psychologische Lesben- und Schwulenberatungsstelle Rhein-Neckar e.V., und Mannheimer PolitikerInnen die polnische Partnerstadt Bydgoszcz besucht. Anlass der Reise waren die Tage der Vielfalt samt eines Schweigemarschs, um gegen Diskriminierung und Homophobie zu protestieren.

Die Delegationsgruppe umfasste rund 20 TeilnehmerInnen und wurde dabei auch offiziell im Rathaus empfangen Zur Delegation gehören Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Mitglieder und Mitgliederinnen von PLUS e.V, die die Reise organisiert hat. Mit dabei waren Dr. Gerhard Schick sowie der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Gemeinderat, Volker Beisel.

Gerhard Schick war es, der aus Anlass des CSD 2009 in Mannheim junge, engagierte Frauen und Männer aus Bydgoszcz eingeladen hatte. Schick war auf deren Engagement im Verein Lambda Bydgoszcz aufmerksam geworden und stellte den Kontakt zu PLUS her, dessen Vorstandsmitglied er seit einigen Jahren ist. Lamda Bydgoszcz ist eine Gruppe

junger Leute, die sich als polnische Nichtregierungsorganisation gegen Diskriminierung einsetzt, besonders im Bezug auf sexuelle Orientierung und sexuelle Identität. Sie wollen Intoleranz, Diskriminierung, Vorurteilen und Hassreden etwas entgegensetzen. Ein wichtiges Zeichen ist dabei der Schweigemarsch als Protest gegen das gesellschaftliche Schweigen zur in Polen weit verbreiteten Diskriminierung und Homophobie. Dem Besuch der Lambda-Streiter im Jahr 2009 folgte ein Gegenbesuch einer kleinen PLUS-Delegation in Bydgoszcz aus Anlass des Schweigemarsches im Mai 2010. Im vergangenen Jahr mit dabei war Grünen-Stadtrat Dirk Grunert, ein Empfang oder eine Grußadresse der Stadt Bydgoszcz war dennoch ausgeblieben.

Das war dieses Jahr anders. So ist zum einen die Delegation deutlich gewachsen, und zum anderen wurde sie vom stellvertrenden Stadtpräsidenten empfangen. Für PLUS e.V. und die befreundete Lamda-Gruppe ein schöner Erfolg.
„Wir wollen mit unserer Teilnahme an dieser Reise ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen und der Partnerschaft Mannheim-Bydgoszcz einen neuen Impuls geben“, erklären die Politiker Gerhard Schick und Volker Beisel. Sie freuen sich besonders über die große Zahl besonders junger Mitreisender. So entsenden die PLUS-Jugendgruppen JuLe und Gipfelstürmer mehrere Mitglieder: „Das ist ein schönes Zeichen für die Zukunft.“