Hier ist Platz für meine Botschaft.

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Aktuelles

Informationen zum Buch

Es läuft einiges schief. Im Wettstreit großer Unternehmen spielt die Leistung für die Kunden eine geringere Rolle als Finanzkraft und Marktmacht. Vor allem aber passt eine Wirtschaft, in der es nur um Macht und Geld geht, nicht zum Menschen.

Wie sinnvoll ist ein Wirtschaftssystem, mit dem wir die ökologischen Lebensgrundlagen zerstören, das wiederkehrende Finanzkrisen erzeugt und die Gesellschaften durch wachsende Ungleichheit zerreibt? Eigentlich ist es Aufgabe des Staates, solche Machtstrukturen zu verhindern und als Interessenvertreter des Gemeinwohls zu handeln. Aber irgendwie zündet die Forderung nicht so richtig. Denn was taugt ein Staat, der mit unserem Steuergeld spekuliert und mit den Interessen großer Unternehmen eng verwoben ist? Das Vertrauen ist verspielt.

Ich benenne die drei gebrochenen Versprechen der letzten Jahrzehnte, die uns in diese Situation geführt haben: Deregulierung führt zu Wachstum, Wachstum kommt allen zugute und Wachstum schafft Wohlstand. Von diesen leeren Versprechen hat jedoch nur eine kleine Gruppe profitiert. Wirtschaft und Politik stehen dabei eher in einer symbiotischen Beziehung Pate, als dass der Staat die großen Unternehmen kontrollieren oder die Finanzmärkte regulieren würde. Deshalb geht es auch nicht mehr um die Auseinandersetzung zwischen Staat oder Markt, sondern um Gemeinwohl versus Machtwirtschaft.

Ich will wieder die Prinzipien der Marktwirtschaft durchsetzen und das Ökonomische im Interesse einer menschenwürdigen Ordnung begrenzen. Eine solche Politik agiert im Interesse „der Wirtschaft“ – aber eben der vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, nicht im Interesse von Amazon, Deutsche Bank, Monsanto & Co. Gegen die herrschende Machtkonstellation in Wirtschaft und Politik jedoch werden die nötigen Reformen keine Chance haben, wenn sich nicht etwas anderes ändert: die Rolle der Bürgerinnen und Bürger. Ich sage ganz ehrlich: Alleine packe ich das nicht! Deshalb braucht es jetzt in Europa eine progressive Bewegung.

Also, mischen Sie sich ein! Ja, Sie persönlich! Die Wege zum Engagement sind manchmal kürzer, als Sie denken! Wenn Sie einen konkreten Beitrag leisten wollen und können, finden wir eine Möglichkeit. Ich freue mich daher auf Ihre E-Mail, ernsthaft: gerhard.schick@bundestag.de

Pressestimmen (Auswahl)

12.02.2014, Spiegel Online

Debatte zur Wirtschaftspolitik: Ludwig Erhards linker Erbe

„Schick hat ein kluges, gut lesbares Buch geschrieben, das in vielen Passagen sehr offen von der Ohnmacht des Parlamentariers gegenüber dem Interessengeflecht aus Staat und Konzernen berichtet. Hoffentlich wird das Werk eine überfällige Debatte darüber auslösen, was gute linke Wirtschaftspolitik heute bedeutet.“ Christian Rickens

16.02.2014, taz

Aus den Fängen der FDP befreit

In seinem Buch versucht er, die Mosaiksteine, aus denen die wirtschaftspolitischen Vorstellungen der Grünen bestehen, in einen theoretischen Zusammenhang zu bringen. Seine Schrift reiht sich ein in die Bemühungen, den deutschen Liberalismus aus den Fängen der FDP zu befreien, unterscheidet sich aber von den kurzatmigen Projekten seiner Parteikollegen, Rückschlüsse aus der vergeigten Bundestagswahl zu ziehen.“ Hannes Koch

17.02.2014, NDR

Politisches Buch: „Machtwirtschaft. Nein Danke!“

„Das äußerst lesenswerte Buch ist auch eine Art deutsches ‚Empört Euch!‘ Er formuliert marktwirtschaftliche Thesen, die frisch und überraschend erscheinen für einen grünen Finanzexperten – was schon Spekulationen darüber losgetreten hat, ob der renommierte Finanzpolitiker mit seinem Buch auch einen neuen, linken Liberalismus in seiner Partei etablieren will.“ Christoph Rasch

13.02.2014, Handelsblatt

Wenn Wachstum zum Mantra wird

„Schicks ‚Machtwirtschaft – nein danke!‘ ist ein Buch für jedermann. Nicht nur für Wirtschaftsexperten. Sondern gerade für diejenigen, die normalerweise eher kein Buch über Bankenrettung, Finanzkrise und Co. lesen würden. Das hat er vermutlich auch so gewollt. Es macht Spaß, seinen Gedankengängen und Herleitungen zu folgen und fast wie nebenbei (erneute) Bekanntschaft mit Ökonomen und ökonomischen Theorien zu machen. Also lesen!“ Maike Freund