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Beschluss

Steuervermeidung multinationaler Unternehmen eindämmen

Einmal mehr ist es Whistleblowern zu verdanken, dass Bewegung in einen der größten Skandale der vergangenen Jahre kommt. Dass große Konzerne in Luxemburg die Steuerzahler Europas um Milliarden Euro bringen, war bekannt. Doch „LuxLeaks“ hat nun Beweise geliefert: Tausende Seiten, auf denen minutiös nachzulesen ist, wie die Luxemburger Regierung mit so genannten „Tax-Rulings“ hunderten Großkonzernen Steuervorteile verschafft hat. Unter den rund 340 Firmen finden sich Konzerne wie Pepsi, FedEx, Ikea, die Deutsche Bank, Amazon und die deutschen Unternehmen Fresenius und E.ON. Zum Teil erreichten sie in Luxemburg eine effektive Steuerrate von weniger als einem Prozent – ganz legal und obwohl Luxemburg, ähnlich wie Deutschland, Unternehmen offiziell mit knapp 30 Prozent besteuert.

Wir prangern nicht nur an, was in Luxemburg passiert ist. Wir sagen auch wie es besser gehen könnte. Dazu habe ich mit einigen Kolleginnen und Kollegen ein Autorenpapier verfasst. Das ganze Papier gibt es hier.